05.02.2010

Niedersächsischer Staatspreis für Kathrin Sättele

Kathrin Sätteles handgeschmiedeter Gold- und Silberschmuck überzeugte die Jury durch seine Leichtigkeit, seine kompromisslose und unaufgeregte Modernität, seine zeitlose Eleganz und seine hohe handwerkliche Perfektion. Darüber hinaus zeigt ihr Schmuck großes innovatives Potential. So verzichtet Sättele auf alles Überflüssige, das die federnde Transparenz stören könnte. Bei ihren Colliers werden die einzelnen Kettenglieder ineinander gehängt, auf einen Verschluss wird verzichtet. Auf diese Weise lassen sich ihre Ketten an jeder beliebigen Stelle öffnen, und nichts unterbricht die Konsequenz der gestalterischen Linie. Ornament wird zu Verschluss und umgekehrt.


Kathrin Sättele wurde 1967 in Hildesheim geboren. Sie hat ihr Handwerk in der Hildesheimer Goldschmiedewerkstatt von Reinhard Rischke gelernt. Nach der Gesellenprüfung arbeitete sie dann eine Zeitlang in Hannover und Bremen. 1993 begann sie an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ihr Studium bei den Professoren Arnd Heuer und Werner Bünck. Sie beendete ihr Designstudium 1998 mit dem Diplom. Seither ist sie als Schmuckdesignerin in ihrem Atelier in der Hildesheimer Nordstadt tätig.

Mehr Infos unter:
www.artaurea.de
www.hwk-hannover.de